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Lokale KI-Systeme · Beispiel

Was da eigentlich steht, wenn wir vom KI-Rechner reden.

Ein kompakter Rechner, ungefähr so groß wie ein dickes Buch, der leise auf dem Schreibtisch oder im Schrank steht. Darauf läuft ein Sprachmodell, ein Gedächtnis und der Zugriff auf deine Unterlagen. Kein Rack, kein Dauerlärm, kein eigener Raum. Diese Seite beschreibt das Gerät selbst, nicht noch einmal die Gründe dafür.

Auf dem Gerät

Was darauf läuft

Sechs Teile, die zusammenarbeiten. Nicht alles muss vom ersten Tag an dabei sein.

Das Sprachmodell
Ein offenes Modell, das vollständig auf dem Gerät rechnet. Es liest, schreibt, fasst zusammen und beantwortet Fragen, ohne dass dafür etwas nach draußen geht.
Das Gedächtnis
Eine Datenbank auf der Platte des Geräts. Sie liegt in keinem fremden Konto, sie wächst mit der Nutzung, und beim Sichern wandert sie einfach mit.
Deine Unterlagen
Deine Ordner werden einmal eingelesen. Die Originale bleiben liegen wo sie liegen, das Gerät baut sich daneben ein Verzeichnis, über das es sie wiederfindet.
Die Werkzeuge
Jedes Werkzeug wird einzeln freigeschaltet und lässt sich einzeln wieder abschalten. Der Auslieferungszustand ist: nichts ist offen.
Der Zugang
Das Gerät hängt in deinem Netz. Wer im Haus ist, kommt dran. Von außen führt nur ein Weg hinein, und den machen wir nur auf, wenn du ihn willst.
Die Wartung
Nachts läuft ein kurzer Durchgang: sichern, Updates prüfen, Selbsttest. Auf Wunsch schickt das Gerät uns dabei eine knappe Statusmeldung nach draußen, damit wir uns melden können, bevor dir etwas auffällt. Gibst du das nicht frei, bleibt es still.

Im Alltag

Drei Sachen, für die es sich sofort lohnt

Suchen statt wühlen

Du fragst in normalen Worten nach etwas aus deinen Unterlagen und bekommst die Stelle, statt fünf Ordner zu öffnen und dich an den Dateinamen zu erinnern.

Schreiben in deinem Ton

Angebote, Mails und Protokolle als Entwurf, auf Grundlage dessen was du früher schon geschrieben hast. Du korrigierst, statt bei Null anzufangen.

Nichts liegen lassen

Es merkt sich, was besprochen wurde und was offen ist, und erinnert daran, bevor du selbst danach suchen musst.

Anschaffung

Was dranhängt, bis es bei dir steht

  1. 01

    Zuschnitt klären

    Wie viele Leute nutzen es, wie viel Material soll hinein, was soll es können. Daraus ergibt sich, welche Ausstattung das Gerät braucht.

  2. 02

    Du kaufst die Hardware

    Das Gerät gehört dir, nicht uns. Wir sagen dir genau welches, und du bestellst es. So hängt nichts an einem Mietvertrag mit uns.

  3. 03

    Wir richten es ein

    Modell, Gedächtnis, deine Unterlagen, die Werkzeuge. Getestet wird mit echten Fällen aus deinem Alltag, nicht mit Beispieldaten.

  4. 04

    Es steht bei dir

    Aufstellen, anschließen, Einweisung für dich und dein Team. Danach begleiten wir es weiter, ohne dass jemand von uns dauerhaft Zugriff braucht.

FAQ

Häufige Fragen

Welches Gerät ist das konkret?

In den meisten Fällen ein Mac mini. Er hat genug Rechenleistung für brauchbare Modelle, braucht wenig Strom, ist leise und passt auf jeden Schreibtisch. Wenn dein Fall mehr verlangt, sagen wir das und schlagen etwas anderes vor, statt das kleinste Gerät schönzureden.

Welches Modell passt auf so ein Gerät?

Das hängt am Arbeitsspeicher, und deshalb entscheidet die Ausstattung des Geräts mit, wie gut es wird. Je mehr Speicher, desto größer das Modell, das flüssig darauf läuft. Wir wählen die Kombination nach dem, was du damit tun willst, und sagen dir vorher, wo die Grenze dieser Ausstattung liegt. Warum ein solches Modell grundsätzlich kleiner ist als die aus der Cloud, steht auf der Zweig-Seite.

Was kostet das?

Die Hardware kaufst du einmal und behältst sie. Dazu kommen Einrichtung und Begleitung. Wie viel das bei dir ist, hängt am Umfang, und du bekommst ein Angebot, bevor irgendetwas bestellt wird. Das Gerät ist eine einmalige Anschaffung, die dir gehört und die du abschreiben kannst.

Was passiert, wenn das Gerät kaputt geht?

Deine Unterlagen liegen weiterhin dort, wo sie vorher lagen, das System arbeitet mit Kopien davon. Die Einrichtung sichern wir mit, sodass sie sich auf einem Ersatzgerät wiederherstellen lässt statt neu aufgebaut werden zu müssen.

Braucht das einen eigenen Raum oder Kühlung?

Nein. Es ist ein Gerät in der Größe eines dicken Buchs, das im Betrieb ungefähr so viel Strom zieht wie ein Laptop. Es braucht Strom, Netzwerk und einen Platz, an dem niemand darüber stolpert.

Wie laut ist das im Büro?

Im normalen Betrieb hörst du es nicht. Wenn es länger rechnet, dreht der Lüfter hoch, etwa wie bei einem Laptop unter Last. Für ein Büro reicht ein Platz auf dem Schreibtisch, ein Abstellraum ist nicht nötig.

Wissen, was bei dir draufpassen würde?

Sag uns, wie viele Leute damit arbeiten sollen und was an Unterlagen da ist. Wir sagen dir, welches Gerät dafür reicht und was es dann wirklich kann.